Kryptowährung

X, B, C, D, E: Warum Bitcoin, Cardano, Dogecoin, Ethereum – und auch XRP – heute explodierten

Was geschah

Die Kryptowährungspreise beenden die Woche am Freitag mit einem Knall, der durch gute Nachrichten aus den Hallen des Kongresses – und insbesondere des Repräsentantenhauses – angekurbelt wurde.

Um 9:40 Uhr EDT sehen die Preise für einige der größten Kryptowährungen wie folgt aus:

Der Branchenprimus Bitcoin (CRYPTO: BTC) ist seit Donnerstag um Mitternacht um 4,8 % gestiegen.

Dogecoin (CRYPTO: DOGE) hat um 5,6 % zugelegt.

Ethereum (CRYPTO: ETH) ist um 6,2 % gestiegen.

Cardano (CRYPTO: ADA) ist um 6,6 % gestiegen.

Und XRP (CRYPTO: XRP) ist mit einem Plus von 11,1 % der Spitzenreiter.

Was also

Was treibt also die Kryptowährungspreise heute nach oben? Wie Sie sich erinnern werden, arbeiteten Kryptowährungsinvestoren, -unternehmen und -lobbyisten am vergangenen Wochenende wütend daran, eine wichtige Bestimmung des 1-Milliarden-Dollar-Infrastrukturgesetzes des US-Senats zu ändern. Sie scheiterten, aber sie könnten bald eine zweite Chance bekommen, ihren Wunsch zu erfüllen.

Die Infrastrukturvorlage schlägt nämlich vor, die Ausgaben teilweise durch die Erhebung einer Steuer in Höhe von 28 Milliarden Dollar auf Kryptowährungstransaktionen zu finanzieren – und von “Brokern” zu verlangen, diese Transaktionen an die IRS zu melden, damit sie besteuert werden können. Die Gegner der Krypto-Bestimmungen im Gesetzentwurf argumentieren, dass die Definition von “Brokern” zu weit gefasst ist und technisch gesehen Krypto-Miner, Softwareentwickler, Transaktionsvalidierer und andere nicht-finanzielle Vermittler dazu verpflichten könnte, ihre Aktivitäten dem IRS zu melden.

Was nun?

Der Senat hat dieses Argument nicht geglaubt, und das Infrastrukturgesetz wurde mit der zu weit gefassten Definition von “Brokern” verabschiedet. Doch nun geht der Gesetzentwurf zur Änderung an das Repräsentantenhaus. Und wie der Kryptowährungsbeobachter Coindesk heute berichtet, könnten Krypto-Investoren hier einen zweiten Biss in den Apfel der Broker-Definition bekommen.

Die Kongressabgeordnete Anna Eshoo, laut Coindesk die “engste Freundin von Pelosi im Kongress”, hat den Sprecher gebeten, die Definition von “Brokern” im Infrastrukturgesetz zu verengen. Eshoo argumentiert, dass die Definition in ihrer jetzigen Form “problematisch” und “undurchführbar” sei und drohe, “die Innovation in einer aufstrebenden Branche zu ersticken” – und mit dieser Meinung steht sie nicht allein da. Coindesk stellt fest, dass der Kongressabgeordnete Patrick McHenry, der ranghöchste Republikaner im Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses, ebenfalls eine Verschärfung der Definition von “Brokern” unterstützt. Und Coindesk weist darauf hin, dass es im Repräsentantenhaus weitere Unterstützung für den Änderungsantrag gibt.

Zugegeben, dieselben Argumente wurden letzte Woche im Senat vorgebracht und sind dort gescheitert. Sie könnten auch im Repräsentantenhaus scheitern – aber sie könnten auch Erfolg haben. Es ist diese Chance, dass eine problematische Bestimmung aus den kommenden Kryptowährungsvorschriften entfernt werden könnte, die Krypto-Investoren heute aufgeregt macht.

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