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Werden Rekordgewinne bei der Signature Bank zur Norm?

Die Signature Bank, die im Bereich der Kryptowährungen tätig ist, erzielte im dritten Quartal einen Gewinn pro Aktie in Rekordhöhe von 3,88 US-Dollar, nach einem Rekordgewinn pro Aktie von 3,57 US-Dollar im zweiten Quartal.

Die Bank hat nun vier Quartale in Folge Rekordgewinne erwirtschaftet, wobei sich die Differenzierung von Signature im Kryptobereich als enormer Wachstumstreiber für das Gesamtgeschäft erwiesen hat.

Werden Rekordergebnisse bei Signature zur Norm werden? Werfen wir einen Blick darauf.

Es sollte einfacher werden, überschüssige Barmittel einzusetzen

Signature ist eine der wenigen Banken, die sich an institutionelle Kryptowährungshändler und Krypto-Börsen wenden.

Ihre Signet-Echtzeit-Zahlungsplattform ermöglicht es den Kunden, sofortige Transaktionen untereinander durchzuführen, was für Krypto-Händler von Vorteil ist, da Kryptowährungen rund um die Uhr gehandelt werden.

Die Plattform trägt dazu bei, dass viele Einlagen zum Nulltarif und zu sehr günstigen Preisen eingehen, die Signet dann in Kredite und Wertpapiere investieren kann.

Signet war so erfolgreich bei der Einwerbung von Einlagen, dass es für Signature schwierig war, mit dem Einsatz Schritt zu halten. Im dritten Quartal wuchs die Bank bei den unverzinslichen Einlagen um 5,7 Mrd. USD, während die Gesamteinlagen in diesem Quartal um etwa 10 Mrd. USD zunahmen.

Was den Einsatz der Mittel anbelangt, so erhöhte Signature die gesamten Kreditbestände um etwa 4 Mrd. USD und investierte anschließend 2,2 Mrd. USD in Wertpapiere.

Insgesamt verfügt die Bank immer noch über Barmittel in Höhe von etwa 28,6 Mrd. USD, die derzeit nur sehr wenig Rendite abwerfen.

Auf der Telefonkonferenz der Bank zum Ergebnis des dritten Quartals stellte COO Eric Howell fest, dass die Bank ihre Barguthaben gerne im Bereich von 10 bis 15 Mrd. USD sehen würde.

Die gute Nachricht ist, dass die Bank angesichts der steigenden Zinsen für längerfristige Staatsanleihen und andere Wertpapiere wahrscheinlich eher bereit sein wird, mehr Barmittel in Wertpapiere zu investieren.

Howell sagte, dass die Bank 1 Mrd. USD der insgesamt 2,2 Mrd. USD an Barmitteln, die sie im dritten Quartal einsetzte, am letzten Tag des Quartals einsetzte, als die Zinsen deutlich gestiegen waren.

Die Bank steigert auch ihre Kreditvergabe, wobei die Gesamtkreditvergabe im Quartal um fast 8 % zunahm, was zum großen Teil auf das Venture- und Fondsbanking-Team von Signature zurückzuführen ist.

Signature ist dabei, neue Teams für das Hypotheken-Warehousing und die Kreditvergabe der U.S. Small Business Administration einzuführen, was dazu beitragen dürfte, die Gesamtkreditsalden zu erhöhen.

Ein weiterer Faktor, der Signature Auftrieb geben sollte, ist der kürzliche Anstieg des Preises von Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Signet wird von Krypto-Händlern betrieben, und je mehr Volatilität und Handel es gibt, desto mehr Nutzung wird die Bank wahrscheinlich auf der Plattform sehen.

Howell sagte, dass die Auslastung von Signet von 149 Milliarden Dollar im zweiten Quartal auf 128 Milliarden Dollar im dritten Quartal gesunken ist, aber ich vermute, dass das Volumen im vierten Quartal wieder ansteigen wird, da der Bitcoin-Preis von etwa 48.000 Dollar am 1. Oktober auf 66.000 Dollar am 20. Oktober gestiegen ist.

Signet ist wirklich der Motor, der die gesamte Strategie von Signature antreibt. Wenn es mehr Umsatz gibt, wird sich das wahrscheinlich in mehr Einzahlungen niederschlagen.

Und mehr Aktivität könnte neue Kunden auf das Signet locken und der Bank neue Kunden bescheren, an die sie andere Produkte weiterverkaufen kann.

Es wird noch mehr kommen

Zumindest sollte die Signature Bank in der Lage sein, mehr Einnahmen aus dem Einsatz von Bargeld in höher verzinsliche Wertpapiere zu erzielen, wovon sie hoffentlich bereits im Oktober profitiert hat.

Der Anstieg des Bitcoin-Kurses sollte zu mehr Aktivität und Geldfluss bei Signet führen, während der fortgesetzte Ausbau des Venture-Banking-Teams der Bank und der Start der SBA- und Hypotheken-Lagerhaus-Kredit-Teams der Bank helfen sollte, ihre überschüssigen Einlagen besser einzusetzen.

Und wenn die Federal Reserve irgendwann im Jahr 2022 den Leitzins anhebt, wäre das natürlich auch ein großer Segen für die Bank. Angesichts all dieser Faktoren könnte ich mir vorstellen, dass die Bank noch einige Zeit lang Rekorderträge erwirtschaften wird.

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