Kryptowährung

Fintech-Finanzierungsrunden haben sich in nur drei Quartalen gegenüber dem letzten Jahr verdoppelt

Kein Wunder, dass sie keine monatlichen Gebühren verlangen.

Laut neuen Angaben von Pitchbook, die am Montag veröffentlicht wurden, haben Fintech-Unternehmen in diesem Jahr unglaubliche 39,2 Mrd. US-Dollar eingeworben und damit die 20,4 Mrd. US-Dollar verdoppelt, die im gesamten Jahr 2020 eingeworben wurden.

Die zweitwertvollste Bank in Deutschland

Fintech ist eine Art Sammelbegriff für alles, von digitalen Banken über Kryptowährungsbörsen bis hin zu Zahlungsplattformen. Inzwischen ist klar: Wenn man einen effektiven Weg findet, Finanzdienstleistungen zu digitalisieren, stehen die Risikokapitalgeber länger vor der Tür als ein Roman von Tolstoi.

Infolgedessen sind Technologieunternehmen, die das Geschäft der Wall Street im Fadenkreuz haben, nicht mehr nur aufstrebende Akteure, sondern werden zunehmend als glaubwürdige Alternativen angesehen, die massive Investitionen verdienen:

  • In diesem Jahr gab es 1.280 VC-Fintech-Deals, im gesamten Jahr 2020 waren es 1.078. Die durchschnittliche Deal-Größe liegt bei 36,2 Millionen Dollar im Jahr 2021, gegenüber 22 Millionen Dollar im letzten Jahr.
  • Am Montag teilte die in Berlin ansässige Fintech-Bank N26 mit, dass sie 900 Millionen US-Dollar aufgenommen hat und damit mit 9 Milliarden US-Dollar bewertet ist. Damit ist sie die zweitwertvollste Bank in Deutschland, hinter der Deutschen Bank. Weitere große Investitionen in diesem Jahr waren die Zahlungsplattform Stripe, die 600 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 95 Milliarden Dollar einnahm, und die Krypto-Handelsplattform FTX, die 900 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 18 Milliarden Dollar einnahm.

Altem Geld den Laufpass geben: Der Aufstieg der Fintechs ist für die traditionellen Großbanken Amerikas besonders schmerzhaft gewesen.

Die Kosten von JPMorgan Chase, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of America und Citigroup stiegen im zweiten Quartal um 6,6 Milliarden Dollar oder 10 %, da die alten Firmen mehr für Technologie ausgaben. Ihre Kosten sind gegenüber der Zeit vor der Pandemie um 21 % gestiegen und belasten die Gewinnspannen.

Die nächste Börse in Ihrer Nähe: Fintechs haben einen Reifegrad erreicht, der sie zu Attraktionen an öffentlichen Börsen macht: Die Kryptoplattform Coinbase ging im April an die Börse, die Aktienhandels-App Robinhood im August. Es werden noch viele weitere folgen.

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